Russell Crowe attackiert Prinz Andrew

'Robin Hood'-Darsteller Russell Crowe zeigte sich Prinz Andrew gegenüber anfangs aufmüpfig (Foto: Universal)
Großer Bahnhof am Set von „Robin Hood“ – schließlich kündigte Prinz Andrew seinen Besuch an. Rauhbein Russell Crowe hatte sich für den Prinzen ein ganz besonderes Begrüßungsgeschenk ausgedacht: einen Holzprügel. Als der Adelige am Drehort eintraf, schleuderte Russell diesem den Klotz entgegen. Tatort: Windsor Great Park, ein Fleckchen Erde, das sich im Besitz der königlichen Familie befindet. Auf dem Gelände drehte Regisseur Ridley Scott Teile seines „Robin Hood“-Remakes. Die Crewmitglieder fielen wegen Crowes Tat aus allen Wolken. Dabei wollte der gebürtige Neuseeländer alles andere als respektlos sein. Er wollte nur beweisen, dass der Prinz ein ganz normaler Kerl ist. Der Test hätte aber auch ins Auge gehen können. „Ich bin froh, dass er den Holzklotz gefangen hat“, beteuert Russell Crowe und erzählt weiter: „Das war eine instinktive Angelegenheit. Das ist wie beim Sport. Ich habe so geworfen, dass er die beste Chance hatte, es zu fangen. Die Sache ist doch die: wenn ich zu fest geworfen hätte, hätte ich mich völlig zum Deppen gemacht. Das war aber nicht Sinn der Sache. Es ging vielmehr darum, einer Gruppe wegen des Prinzen und des Besuchs eingeschüchterter Engländer zu zeigen, dass er ein ganzer Kerl ist und Spaß versteht.“

Russell konnte Prinz Andrew am Ende gut riechen

Nachdem Russesls „Anschlag“ glimpflich ausging und er einige Zeit mit dem zweitältesten Sohn von Königin Elizabeth II. verbracht hatte, musste der 46-Jährige feststellen, dass er vom Humor des Prinzen beeindruckt war. Insbesondere, nachdem dieser den Rat vortrug, den ihm seine königliche Mutter vor dem Setbesuch mit auf den Weg gab. Elizabeth empfahl ihrem Sprössling, nicht im Anzug am Drehort aufzutauchen. Die Leute dort würden ihn ansonsten für einen albernen Kasper halten. Crowe gewann bei dem Treffen die Erkenntnis, dass „alles, was ich dachte über ihn zu wissen, sich total änderte. Er war charmant“. Die Begegnung hatte einen weiteren positiven Effekt: Sie ließ Russell seine Qualen einer aufgrund eines missglückten Stunts neu aufgeflammten Achillessehnenverletzung vergessen.

Schreibe einen Kommentar