Oscar und Razzie für Sandra Bullock

Sandra Bullock hat letztes Wochenende Filmgeschichte geschrieben (Foto: Warner)
Am einen Tag pfui, am nächsten Tag hui: Sandra Bullock hat innerhalb von 24 Stunden mit dem Gewinn der Goldenen Himbeere und des Oscars die Höhen und Tiefen des Showbusiness erlebt und mit 45 Jahren Filmgeschichte geschrieben. Als erste Schauspielerin bekam sie kurz hintereinander die Auszeichnungen als schlechteste und beste Schauspielerin. Traditionell fand einen Tag vor der glamourösen Oscar-Verleihung im Kodak Theater die Übergabe des Schmähpreises „Goldene Himbeere“ für besonders schlechte Darbietungen und Filmwerke statt. Bullock sicherte sich den ungeliebten Preis für ihre Rolle in „Verrückt nach Steve“.

Sandra Bullock bescherte Deutschland einen halben Oscar

Nur 24 Stunden später konnte sich die Mimin mit deutschen Wurzeln über den Höhepunkt ihrer Karriere freuen. Für das auf wahren Tatsachen beruhende Gefühlswerk „Blind Side“ bekam die Ehefrau von TV-Star Jesse James den Oscar verliehen. Die Ehrung hatte sich abgezeichnet und kam keinesfalls aus heiterem Himmel. Schließlich durfte Sandra zuvor für die gleiche Rolle bereits den Golden Globe mit nach Hause nehmen. Nachdem sie nun im Hollywood-Olymp angekommen ist, sollte sich Sandra überlegen, in Zukunft doch öfters ernstere Rollen anzunehmen. Der Erfolg gibt ihr recht.

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