Oscar: Avatar-Macher James Cameron ist traurig

Eigentlich könnte James Cameron die Beine hochlegen und sich selbst wegen des unglaublichen Erfolgs von „Avatar“ ununterbrochen auf die Schulter klopfen. Mit dem Sci-fi-Kracher hat er den erfolgreichsten Film aller Zeiten (über 2 Milliarden Dollar Umsatz weltweit) geschaffen. Zusätzlich ist er 2010 aussichtsreichster Oscar-Abräumer. Sein Ehrgeiz gebietet James Cameron aber genau das nicht zu tun. Ganz zufrieden ist der Schöpfer so erfolgreicher Kassenknüller wie „Terminator“ und „Titanic“ nämlich nicht. Zum perfekten Glück fehlt dem Filmemacher eine Nominierung in einer „Schauspieler-Kategorie“.

Cameron: Die Academy versteht „Avatar“ nicht

Den Grund für die Missachtung seiner Schauspieler sieht Cameron in der Academy. Deren Mitglieder hätten den Film einfach nicht verstanden:„Die Menschen hat verwirrt, was wir mit der Animation gemacht haben“, glaubt der 56-Jährige: „Dabei hat es nichts mit Animation zu tun. Der Erschaffer ist hier der Schauspieler und nicht die unsichtbare Hand eines Animateurs.“ Produzent Jon Landau ist der gleichen Meinung und bringt noch einen zweiten Aspekt ins Spiel:“ Ich gebe uns auch ein wenig die Schuld, weil wir die Leute nicht entsprechend erzogen haben. Wir hatten unseren Schauspielern das Versprechen gegeben, dass sie auf der Leinwand ihre Darbietungen sehen würden. Und nicht die Interpretation von irgendjemandem, wie ihre Ausführung sein oder nicht sein könnte.“

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