GNTM: Heidi lässt Freddy eine Runde weiter

Germany’s Next Topmodel – die zweite. Wie letzte Woche angekündigt, ging es für die Nachwuchsmodels nach Berlin. Im Wachsfigurenkabinett von Madame Tussods wartete das erste Shooting auf die Mädchen. Die Aufgabe: den Figuren von Johnny Depp und Robbie Williams Leben einzuhauchen. Svea beschimpfte den Star aus „Fluch der Karibik“ und lieferte eine tolle Arbeit ab. Heidi war begeistert. Anna, Miss Russland 2009, umgarnte Mädchenschwarm Robbie. Mal kokett, mal lasziv, aber immer sehr professionell. Jaqueline schoss jedoch den Vogel ab. Sie robbte auf Robbie herum – ein Groupie hätte es nicht besser machen können. Ihre Spontanität war es denn auch, die Topmodel Heidi Klum von den Socken haute. Die anfängliche Kritik der Jurychefin „manche machen es so steif, dass ich nicht wusste, wer die Wachsfigur ist“ musste der Einsicht weichen, dass „die Mädchen das im Großen und Ganzen ganz gut gemacht haben. Ich bin zufrieden!“. Danach hatte Heidi das nächste Highlight zu verkünden: der erste Laufstegeinsatz am nächsten Tag bei der Modenschau für Deutschlands Top-Designerin Anja Gockel.

Schönheit muss leiden

Mit dem Hinweis, die Nacht zum Üben zu nutzen, schickte Heidi die Kandidatinnen zurück ins Hotel. Den Tipp nahmen die Girls wirklich ernst und übten vor allem das Laufen mit Über-High-Heels. Das war auch bitter nötig. Denn am nächsten Tag wurde es ernst. Jede Schönheit bekam zwei Kleider und Mörder-Stilettos. Bis auf Alisar. Die Österreicherin hatte die Ehre, die Show mit der Präsentation des Brautkleids zu beenden. Zwischendurch outete sich Hanna als wahre Heulsuse. Immer wieder gingen der 18-Jährigen die Nerven durch. Der Konkurrenzkampf, die hohen Schuhe und Heidis Dauerkritik waren ihr zu viel: „Du bist langweilig und hast auf dem Laufsteg kein Taktgefühl“. Das saß. Die Nervosität stieg auch bei Alisar von Minute zu Minute. Die Angst, einen Fehler zu machen oder hinzufallen übrigens auch.

Hannas emotionales Auf und Ab

Am Ende lief alles nach Plan. Die Jury war hochzufrieden. „Es war keine Katastrophe dabei. Alle sind gut gelaufen“, freute sich Q. Dann nahte der Moment der Entscheidung. Wer würde eine Runde weiterkommen, wer nach hause fahren? Alisar, Anna und Fred (Keras Ohr) wurden nicht lange auf die Folter gespannt und durchgewunken. Hanna war nicht nur ständig nah am Wasser gebaut. Heute war sie auch Wackelkandidatin. Am Ende konnte sie doch strahlen – Heidi hatte noch einmal Gnade walten lassen. Nächste Woche fahren Germany’s Next Topmodels nach München. Am Flughafen werden die nächsten Aufgaben gestellt. Die besten Mädchen werden dann ihre Tickets für die Reise ins Land der unbegrenzten Möglichkeiten bekommen. Tschööö!

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