Expendables: Rambo Stallone rechtfertigt Gewalt

Kommt in seinen Filmen nicht ohne Gewalt aus: Sylvester Stallone (Foto: Twentieth Century Fox)
Gewalt ist in den meisten Filmen von Sylvester Stallone ein wichtiges Stilmittel. Ob nun das Blut im Weltmeisterschaftskampf bei „Rocky“ spritzt oder in „Rambo“ eine ganze Armee von Ordnungshütern im Kugelhagel ins Gras beißt, am Ende siegt immer der Good Guy Sylvester Stallone. Das Erfolgsrezept des in die Jahre gekommenen „Italian Stallion“ hat Stallone auch für „The Expendables“ wieder angewandt. Darin versucht ein Haufen verwegener Söldner einen südamerikanischen Diktator zu stürzen. Dass das nicht unblutig abläuft, versteht sich von selbst. Und das, obwohl Sly erst kürzlich besonders blutrünstige Werke verurteilt hat.

Frauenschänder und Kriminelle haben bei Sylvester Stallone nichts zu lachen

Stallone, der bei „The Expendables“ gleichzeitig als Hauptdarsteller, Regisseur und Drehbuchautor fungiert, hat für die neuerliche Gewaltorgie eine passende Erklärung für seine Fans parat: „Es gibt da eine Sache in meinen Filmen… Ich töte nur Menschen, die getötet werden müssen. Lass‘ es mich so ausdrücken: diejenigen, die es verdienen, bekommen richtig ihr Fett ab. Und diejenigen, die hinter Frauen her sind, werden ebenfalls in die Mangel genommen. Richtig in die Mangel genommen, wenn du verstehst, was ich meine.“ Und das ist nicht nur so dahin gesagt. Das können Stallones Buddys Schwarzenegger, Rourke und Willis bestätigen.

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